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Veganismus und Tierrechte

Alle fühlenden Lebewesen haben dasselbe Recht auf ein leidfreies Leben.

 

Die Ausbeutung von Tieren ist in unserer Gesellschaft so tief verankert, dass sie kaum als solche wahrgenommen wird: Fleisch, Fisch, Milch, Eier, Leder und Wolle sind alltägliche Dinge, die selten mit ihrer Herkunft in Verbindung gebracht werden: lebenden, fühlenden Tieren. Der Konsum tierischer Produkte verursacht jedoch furchtbares Leid, das wir kaum ermessen können: Den sogenannten „Nutztieren“ wird alles genommen, was ein lebenswertes Leben ausmacht – sie leben, um zu sterben.

Dieses Leid ist sinnlos, denn wir brauchen keine tierischen Produkte, um gesund und zufrieden zu leben. Pflanzliche Nahrung bietet reichhaltige Alternativen und selbst die größte Ernährungsorganisation der Welt, die us-amerikanische Academy of Nutrition and Dietetics, sagt, dass vegane Ernährung für jede Lebensphase geeignet ist.

Dieses Leid ist ethisch nicht zu rechtfertigen, denn Tiere haben als empfindungsfähige Lebewesen Interessen wie ein artgerechtes und selbstbestimmtes Leben und Schmerzfreiheit. Schweine, Kühe, Hühner und andere sogenannte „Nutztiere“ unterscheiden sich in dieser Hinsicht nicht von Hunden, Katzen und auch Menschen: Alle empfinden Freude, Trauer und Schmerz. Deshalb sollten sie ein Recht auf Leben und Unversehrtheit haben und nicht ausgebeutet, gequält und getötet werden.

Dieses Leid kann jeder einzelne sofort beenden. Auch, wenn dieses Recht juristisch noch nicht durchgesetzt ist, kann jeder einzelne Mensch aufhören, sich am grausamen System der Tierausbeutung zu beteiligen und gleichzeitig ein gesundes und befriedigendes Leben führen, indem er sich für eine vegane Lebensweise entscheidet.

 

Warum gibt es keine artgerechte Tierhaltung?

Tiere sind keine Produkte.

 

Viele Menschen wünschen sich Milch, Eier, Fisch und Fleisch von glücklichen Tieren. Doch selbst in der schönsten Bauernhof-Idylle, die man sich vorstellen kann, stehen der Ertrag und der Nutzen der Tiere über ihrem Wohlergehen. Selbst, wenn die Bedürfnisse der Tiere so gut wie möglich berücksichtigt werden, werden sie irgendwann geschlachtet – bevor das Tier als Fleischlieferant zu alt oder wegen nachlassender „Leistung“ als Milch- oder Eiproduzent nicht mehr rentabel ist. Deshalb leben die Tiere in jeder Haltungsform nur einen Bruchteil ihrer natürlichen Lebenserwartung. Wer Tieren ein gutes Leben wünscht, sollte nicht in Kauf nehmen, dass sie getötet werden.

Tiere sind keine Produkte. Werden sie jedoch für den menschlichen Konsum gezüchtet, werden sie immer als solche behandelt.


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