Solidaritätserklärung für das Autonome Zentrum in Köln
Die TiK - Tierrechtsinitiative Köln - begrüßt das im April 2010 entstandene Autonome Zentrum in Köln-Kalk. Die dort entstandenen Freiräume bieten eine unkommerzielle Plattform für kreative Workshops, Vorträge, informative Filmvorführungen, sowie musikalische und kulturelle Veranstaltungen. Dankbar haben wir die Veranstaltungsräume für Diskussionsrunden, Filmvorführungen und die kurzfristige Unterbringung von Teilnehmern an friedlichen Anti-Pelz-Veranstaltungen genutzt.
Politik und Verwaltung fordern gerne von jüngeren Leuten, sich sinnvoll zu betätigen. Zweifellos zählt auch das Engagement für Tierschutz und Tierrechte dazu. Die Tierrechtsinitiative Köln könnte nicht nachvollziehen, falls dieses höchst hilfreiche Gebäude mit Waffengewalt geräumt würde, nur um es leerstehen zu lassen oder dem Erdboden gleichzumachen.
Die ehemalige Werkskantine stand jahrelang leer und verrottete. Welch ein Gegensatz dazu sind die nun entstandenen Entfaltungs- und Bildungsmöglichkeiten u.a. für Jugendliche!
Welche Alternativen könnte die Stadt Köln jugendlichen, engagierten oder kreativen Köpfen anbieten? Wären dafür finanzielle Mittel vorhanden?
Wir begrüßen die sich nun abzeichnende Entwicklung, von einer sinnlosen Zerstörung dieser kostenneutralen Freiräume abzusehen. Die TiK appelliert an Sparkasse und Politik, den Tierschützern, Tierrechtlern, Künstlern und politisch engagierten Menschen diese selbstverwaltete Entfaltungsmöglichkeit zu lassen!
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